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Großeinsatz: Austritt von Gefahrgut in Meßkirch

  • simonschaffer7
  • vor 12 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Am Abend des 26.01.2026 kam es in einer Spedition in Meßkirch zu einem Betriebsunfall, bei dem eine größere Menge einer Säure austrat. Aufgrund der Lage wurden zunächst der Gefahrgutzug des Landkreises Sigmaringen, der Regelrettungsdienst sowie die DRK-Bereitschaft Meßkirch alarmiert.

Da früh absehbar war, dass sich der Einsatz über einen längeren Zeitraum erstrecken und mehrere Personen betreut werden mussten, löste der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (ORGL) der Malteser die Einsatzstufe 3 (Zugalarm) für die Hilfsorganisationen aus. In diesem Zuge wurden auch wir mit unserem KTW-B nach Meßkirch nachalarmiert.


Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte rückten innerhalb von weniger als fünf Minuten aus. Weitere Kräfte standen während des Einsatzes in Bereitschaft auf Abruf zur Verfügung.

Vor Ort errichteten wir gemeinsam mit der DRK-Bereitschaft Meßkirch und den Maltesern mehrere beheizte Zelte. Wir übernahmen die medizinische Versorgung eines Patienten bis zu dessen Abtransport ins Krankenhaus und betreuten die betroffenen Mitarbeitenden der Firma. Zusätzlich stellten wir die sanitätsdienstliche Absicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte sicher, die unter schweren Chemikalienschutzanzügen arbeiten mussten.

Der Feuerwehr gelang es, den ausgetretenen Gefahrstoff zu sichern und fachgerecht umzufüllen.


Glücklicherweise kamen keine weiteren Personen zu Schaden.

Insgesamt waren über 120 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.

Wir bedanken uns herzlich für die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit mit der DRK-Bereitschaft Meßkirch, den Maltesern aus Sigmaringen, der Feuerwehr sowie allen weiteren beteiligten Organisationen. Die Zusammenarbeit vor Ort war hochprofessionell und reibungslos.



 
 
 

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