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ÜBER UNS

Das DRK in Inzigkofen wurde am 26. April 1971 gegründet. 

Der erste Zugführer war Felix Buck, 1973 übernahm Josef Bosch die Leitung und ab

1974 Raimund Rieder, der noch heute unser Ehrenzugführer ist. In Inzigkofen war zunächst ein DRK-Zug der mit den Zügen Jungnau, Unterschmeien und Sigmaringen-Stadt die damalige Bereitschaft Sigmaringen bildeten.

Das DRK in Sigmaringen war schon wesentlich früher präsent.

 

Ab 1983 leitete Andreas Beck als Zugführer den DRK-Zug, und war in der Gesamtbereitschaft stellvertr. Bereitschaftsleiter. Im Mai 1993 wurde dann der DRK-Zug Inzigkofen zur eigenständigen Bereitschaft Inzigkofen und löste sich von der Bereitschaft Sigmaringen. Die erste Bereitschaftsleitung in Inzigkofen setzte sich aus Andreas Beck, Günther Thurau, Angela Schönbucher und Anita Metz zusammen. Von 2014 bis 2018 leitete Silvia Glöggler als Bereitschaftsleiterin zusammen mit dem stellvertretenden Bereitschaftsleiter Andreas Beck die Bereitschaft. In den Jahren zuvor waren Michael Nill, Frank Löffler und Agnes Myslinski als Stellverter bzw. Stellvertreterin im Leitungsteam erfolgreich und engagiert tätig. Die 2000er Jahre waren geprägt vom weiteren Aufbau der Bereitschaft und der Gründung eines Jugendrotkreuzes, das damals von Matthias Hulok und Teresa Beck aufgebaut wurde. Weitehin war die feste Implementierung in der Alarm- und Ausrückeordnung im Landkreis Sigmaringen für den Bevölkerungsschutz ein Aufgabenschwerpunkt.Die Jahre waren geprägt von vielen Veränderungen und Herausforderungen. Schon zu Gründungszeiten waren zahlreiche Sanitätsdienste im Sport und

bei Großveranstaltungen zu absolvieren. Später kamen dann auch Anforderungen von den umliegenden Bereitschaften. Eine Aufwertung ergab sich, als bei der Gründung ein gebrauchter

4-Tragen-KTW Ford Transit des Katastrophenschutzes der Ber. Inzigkofen zugeteilt wurde. Zum damaligen Zeitpunkt wurde das Fahrzeug im Kreisverband in Sigmaringen bereitgehalten. Die dortige Unterbringung hat sich als nicht zielführend herausgestellt und so musste bald nach anderen Lösungen gesucht werden.

 

Im Frühjahr 2009 konnte dann in Bonn ein nagelneuer Notfall-Krankentransportwagen Typ B abgeholt werden, der nun seitdem in Inzigkofen für Einsatzzwecke zur Verfügung steht. Dank der Initiative von Bürgermeister Bernd Gombold konnte eine schnelle Lösung in der Garage beim Bauernmuseum gefunden werden. Als dann der Bauhof in Inzigkofen ein neues Gebäude in Betrieb nahm, wurde der bisherige Stellplatz des Gemeinde-Unimogs im Feuerwehrgerätehaus in Inzigkofen frei. Auch hier unterstützte uns Herr Gombold und setzte sich dafür ein, dass wir dort nun unser Einsatzfahrzeug zeitgemäß und adäquat unterbringen konnten. Nach einer kleineren Umbaumaßnahme unter der

Leitung unseres früheren Mitgliedes Frank Löffler konnten wir dann ab 2011 den neue Garagenplatz beziehen. Neben der Mitwirkung im Bevölkerungsschutz sind wir auch bei allen Brandeinsätzen in der Gesamtgemeinde zur Absicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte und der Bevölkerung in der Alarm- und Ausrückordnung hinterlegt. Bei größeren Bränden werden wir auch nach Meßkirch,

Leibertingen (mit Teilorten), Walbertsweiler, Sauldorf und Ablach mit eingesetzt.

Einen weiteren Quantensprung konnten wir, unter der Initiative von Philip Müller, 2019 mit der Indienststellung unserer Helfer-vor-Ort-Gruppe erreichen. Mit der Anschaffung eines eigenen Einsatzfahrzeuges (FORD KUGA) rückten wir dann ab Mitte 2019 zu den Einsätzen aus.

Die Gruppe wurde bereits Januar 2019 gegründet, sie rückte aber anfangs noch mit Privatfahrzeugen aus. Dank der großzügigen Spende der Gemeindeverwaltung Inzigkofen konnte dieses Projekt realisiert werden.

 

Die heutige Bereitschaftsleitung setzt sich aus Andreas Beck

(Bereitschaftsleiter) und Philip Müller (stv. Bereitschaftsleiter)

zusammen. Das Jugend-Rot-Kreuz leitet Kim Heger.

 
 
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HELFER VOR ORT

Sie sind gut ausgebildete Ersthelfer aus der Nachbarschaft: die Helfer-vor-Ort oder auch First Responder. Ihre Aufgabe ist es, im Ernstfall die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes oder Rettungsdienstes zu überbrücken. Damit übernehmen die Helfer-vor-Ort, die ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, eine wichtige Funktion in der Rettungskette.

Helfer-vor-Ort kommen immer dann zum Einsatz, wenn die ehrenamtlichen Helfer den Ort eines Notfalls schneller erreichen können als der Rettungsdienst oder aber, wenn das nächste Rettungsfahrzeug noch im Einsatz ist. Die Ehrenamtlichen übernehmen die Versorgung des Patienten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Sie führen lebenserhaltende Sofortmaßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch und betreuen die Patienten. Dabei steht jedem Helfer-vor-Ort eine komplette Notfallausrüstung zur Verfügung, die unter anderem ein Blutdruck- sowie Blutzuckermessgerät, Verbandmaterial und Güdeltuben zur Beatmung enthält.

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BLUTSPENDEN RETTET LEBEN

Was passiert, wenn Blut der Blutgruppen A, B, AB und 0 nicht zur Verfügung steht?
Es entsteht eine folgenschwere Situation für die Kliniken, denn die Patienten könnten nicht mehr versorgt werden.

Der Slogan der Kampagne Erst wenn‘s fehlt, fällt‘s auf! macht deutlich, dass trotz der Errungenschaften der modernen Hochleistungsmedizin eine Behandlung vieler meist lebensbedrohlicher Krankheiten mit Präparaten aus Spenderblut weiterhin unverzichtbar ist und eine sichere Versorgung mit Blutpräparaten nur durch genügend Spender zu leisten ist.

Die kontinuierliche Sicherstellung der Versorgung mit überlebenswichtigen Blutpräparaten wird zu einer immer größeren Herausforderung: Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt. Gleichzeitig scheiden jedes Jahr deutschlandweit rund 100.000 aktive Blutspender aus, durch das Erreichen der Altersbegrenzung oder einer Krankheit.

Mit #missingtype soll gegengesteuert werden: Wir spenden unsere As, Bs und Os.
Jetzt mitmachen: 
www.missingtype.de

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Bevölkerungsschutzes & Medical-Task-Force

Wir, die Bereitschaft Inzigkofen, sind Bestandteil der MTF (Medical-Task-Force) im Regierungspräsidium Tübingen. 

Diese MTF kommt bei überörtlichen Schadensfällen zum Einsatz. 

Beispiele wären: 

  • Waldbrandkatastrophe in Brandenburg und in der Lüneburger Heide 

  • Terroranschlag in Berlin

  • Attentat in München

  • Hochwasserlage an der Elbe 

  • usw. 

 

Das waren bisher die Anforderung von den anderen Bundesländern. Gott sei Dank sind wir bisher nicht angefordert worden, jedoch waren wir bei dem Voralarm des Terroranschlag in München 2016. 

Die MTF setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: 

  • ASB Ulm

  • Johanniter Friedrichshafen

  • DRK Zollernalb Burladingen

  • DRK Tübingen 

  • DRK Inzigkofen.

 

Zu diesen Einsätzen nutzen wir den Notfallkrankenwagen Typ B KTW.

Aufgaben: 

  • Medizinische Erstversorgung von Verletzten und akut Erkrankten 

  • Weiträumiger Patiententransport bei katastrophenmedizinischer Schadenslage

 

Leistung: 

  • Überwachter Transport von zwei liegenden oder einem liegenden und einem sitzenden Patienten

 

Besatzung: 

  • ein Kraftfahrer/Sanitäter

  • ein Rettungssanitäter 

 

Medizinische Ausstattung: 

  • Neben der Basis-Ausstattung zusätzlich 

  • Notfall-Rucksack nach DIN 13 232 

  • Notfall-Koffer Baby-Kinder nach DIN 13 233 

  • Krankentransportwagen-Verbandkasten nach DIN 14 142-K

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