Waldbrand in Inzigkofen: DRK unterstützt große Einsatzübung
Am 19. September beteiligte sich die DRK-Bereitschaft Inzigkofen-Sigmaringen an einer groß angelegten Waldbrandübung in der Gemeinde Inzigkofen. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen bei einem größeren Waldbrand zu trainieren und die Abläufe bei einer komplexen Einsatzlage zu erproben.
Neben zahlreichen Feuerwehren aus dem Landkreis waren auch weitere Organisationen und Behörden beteiligt. Dazu gehörten unter anderem die Bundeswehrfeuerwehr, das Landratsamt sowie der Führungsstab. Durch das realitätsnahe Übungsszenario konnten die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen den beteiligten Einsatzkräften intensiv trainiert werden.
DRK mit sieben Einsatzkräften vor Ort
Unsere Bereitschaft war mit sieben ehrenamtlichen Einsatzkräften, darunter auch unserem Bereitschaftsarzt, an der Übung beteiligt. Zum Einsatz kamen unser geländegängiger KTW-B, ein MTW sowie unser Helfer-vor-Ort-Fahrzeug.
Eine besondere Bedeutung hatte dabei unser allradgetriebener KTW-B. Gerade bei Waldbränden können Einsatzstellen tief im Wald liegen und über schmale oder unbefestigte Wege nur schwer erreichbar sein. Durch seine Geländegängigkeit ermöglicht unser KTW-B den Transport von Patienten auch aus schwer zugänglichen Bereichen.
Im Rahmen der Übung bestand unsere konkrete Aufgabe darin, eine verletzte Försterin medizinisch zu versorgen und anschließend aus dem Wald zu transportieren.
Sanitätsdienst als wichtiger Bestandteil bei Waldbränden
Waldbrandeinsätze stellen für die Feuerwehrkräfte eine besondere körperliche Belastung dar. Hohe Temperaturen, lange Einsatzzeiten, schwere Schutzausrüstung und schwieriges Gelände können die Einsatzkräfte stark beanspruchen.
Eine frühzeitige sanitätsdienstliche Absicherung ist deshalb bei größeren Einsatzlagen von großer Bedeutung. Neben der Versorgung verletzter Personen gehört dazu auch die Möglichkeit, erkrankte oder erschöpfte Einsatzkräfte schnell medizinisch zu beurteilen und zu versorgen. Hierfür kann unser geländegäniger KTW-B von allen Feuerwehren im Landkreis über die Leitstelle angefordert werden.
Die Übung hat erneut gezeigt, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, DRK, Behörden und weiteren Einsatzorganisationen ist. Gerade bei größeren Schadenslagen greifen die Aufgaben der verschiedenen Organisationen ineinander.
Wir bedanken uns bei der Übungsleitung für die Organisation und die Möglichkeit, an dieser umfangreichen und realitätsnahen Übung teilzunehmen. Ebenso gilt unser Dank allen beteiligten Feuerwehren, Behörden und Einsatzkräften für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Diese möchten wir auch in Zukunft weiter ausbauen und gemeinsam für eine leistungsfähige Gefahrenabwehr in der Region sorgen.




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